Zakk Wylde über den Songwriting-Prozess für „Engines Of Demolition“: „Wenn man einmal inspiriert ist, lässt es einen nicht mehr los.“
Zakk Wylde beschreibt die Entstehung von „Engines Of Demolition“ als einen Prozess, der von spontaner Inspiration, langen Tourphasen und der Arbeitsroutine im Black Vatican geprägt ist. Die ersten Ideen entstanden bereits 2022, doch durch die jahrelangen Pantera‑Touren verschob sich die Fertigstellung immer weiter, was Wylde jedoch als Vorteil sieht, weil ihm zusätzliche Zeit zum Schreiben blieb. Typisch für seine Arbeitsweise beginnt alles mit Riffs, die er täglich mit einem kleinen Übungsverstärker entwickelt, bis sich ein Songgerüst ergibt. Im Studio schreibt er Stücke oft in einem Durchgang von Anfang bis Ende, legt sie auf einen Klick und verdoppelt die Gitarren, bevor die restlichen Musiker ihre Parts ergänzen. Für ihn entsteht ein Großteil der besten Musik direkt im Moment, ohne langes Überarbeiten, weil frische Ideen die stärkste Energie tragen. Die Texte entstehen grundsätzlich zuletzt, oft erst, wenn klar ist, welches Thema ein Song tragen soll. Ein Beispiel dafür ist „Ozzy’s Song“, dessen Musik bereits stand, bevor Wylde nach Osbournes Tod die passenden Worte fand. Die lange Pause seit „Doom Crew Inc.“ erklärt er mit der Priorität, ein Album erst dann zu veröffentlichen, wenn er es auch angemessen unterstützen kann. „Engines Of Demolition“ entstand erneut im Black Vatican und spiegelt die unterschiedlichen kreativen Phasen der vergangenen Jahre wider, geprägt von Tourleben, kurzen Schreibfenstern und der Inspiration, die Wylde aus dem Wechsel zwischen Klavier, Akustik‑ und E‑Gitarre zieht.
