Slipknot-Gitarrist Jim Root spricht über neue Songs für das nächste Album – „Das klingt wie nichts, was ich je zuvor gehört habe, und doch hat es etwas Vertrautes“
Jim Root, Gitarrist der Nu-Metal-Pioniere Slipknot, hat im Ride Bynd-Podcast exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess des Nachfolgers zum 2022er-Album The End, So Far gegeben. Laut Root hat die Band bereits mindestens 50 Song-Arrangements ausgearbeitet, aus denen nun gewählt werden kann. Für die Aufnahmen und das Songwriting arbeiten die US-Amerikaner derzeit mit dem profilierten Produzenten Matt Wallace zusammen. Die musikalische Ausrichtung beschreibt Root als extrem organisch, experimentell und wild – das Material klinge wie nichts, was er jemals zuvor gehört habe, besitze jedoch gleichzeitig eine tief verwurzelte Vertrautheit, die typisch für den Slipknot-Sound sei. Inhaltlich verspricht der Gitarrist eine enorme stilistische Bandbreite: Das Spektrum der neuen Riffs reiche von extrem schnellen Grind-Picking-Passagen über tonnenschwere, doomige Rhythmen bis hin zu sehr melodischen und cleanen Interludes. Root zog für die experimentelleren Parts sogar vorsichtige Vergleiche zum Vibe von Pink Floyd. Flankierend zu den Album-News wurde in dem Beitrag auf die Veröffentlichung eines professionell gefilmten Konzertmitschnitts verwiesen. Das Video zeigt die komplette Performance der Band vom Resurrection Fest im spanischen Viveiro vom Juni 2025, bei dem die Musiker eine umfassende Setlist mit Klassikern wie „(sic)“, „People = Shit“, „Psychosocial“ und dem seltenen Live-Track „Scissors“ spielten.
