Rush – AudioMover wirft einen tiefen Blick auf das Album „Hemispheres“ und die Entstehung von „The Spirit Of Radio“
Der Video-Kanal AudioMover hat eine neue Video-Analyse veröffentlicht, die sich intensiv mit dem 1978 erschienenen Rush-Klassiker Hemispheres auseinandersetzt. Moderator Robert John Hadfield greift darin auf ein seltenes Archiv-Interview mit Gitarrist Alex Lifeson aus dem Jahr 1979 zurück. Der Beitrag beleuchtet unter anderem die tiefere Symbolik des Album-Covers, die Entstehungsgeschichte des Hits „The Spirit Of Radio“ – der maßgeblich von einem kanadischen Radiosender inspiriert wurde –, den Grund für die Abkehr der Band von ausufernden Konzeptstücken sowie amüsante Tour-Anekdoten wie das Rollschuhfahren der Musiker in den Arenahallen. Darüber hinaus markiert der Beitrag die Rückkehr von Rush auf die Live-Bühne: Am 11. Juli 2026 spielte die Band in Fort Worth, Texas, ihr erstes Konzert, nachdem Sänger und Bassist Geddy Lee an einer Kehlkopf- und Bronchitis-Erkrankung gelitten hatte. Wegen des gesundheitlichen Ausfalls mussten zuvor zwei Termine der aktuellen „Fifty Something Tour“ verschoben werden. Die Tournee ist die erste Konzertreise von Rush seit über zehn Jahren und die erste seit dem Tod von Schlagzeuger Neil Peart im Jahr 2020. An dessen Stelle sitzt die deutsche Drummerin Anika Nilles (bekannt durch ihre Arbeit mit Jeff Beck) am Schlagzeug. Ein Fan-Mitschnitt des kompletten Konzerts dokumentiert die umfassende Setlist, die neben Klassikern wie „Tom Sawyer“ und Teilen von „2112“ auch zwei spezielle Video-Tribute-Collagen zu Ehren von Neil Peart beinhaltete.
