NICKO McBRAIN reiht die IRON MAIDEN-Alben vom schlechtesten zum besten – „Die Produktion war da nicht gerade die beste“
Nicko McBrain, die Schlagzeug-Legende von Iron Maiden, hat im Rahmen eines Fantreffens in seinem Restaurant in Florida die Studioalben der Band von der am wenigsten geliebten bis zur Spitzenposition durchanalysiert. Dabei kürte er das 1980 erschienene, selbstbetitelte Debütalbum der Band zu seinem persönlichen Schlusslicht. McBrain, der erst 1982 zur Gruppe stieß und die ersten drei Platten somit nicht selbst einspielte, begründete seine Wahl mit der seinerzeit suboptimalen Produktion des Erstlings, lobte das Werk ungeachtet dessen jedoch als dennoch starkes Album. Die Aktion dient als Vorbote für ein arbeitsreiches Spätjahr des Drummers: Am 22. Oktober 2026 veröffentlicht McBrain seine offizielle und sehr persönliche Autobiografie unter dem Titel Hello Boys And Girls! über den Verlag Harper Nonfiction. Flankierend zum Buch-Release hat der Musiker eine umfangreiche gesprochene Tournee („Spoken Word Tour“) angekündigt, die ihn ab Ende Oktober auch in den deutschsprachigen Raum führt. Bei den Shows, die unter anderem in Frankfurt, Köln, Berlin und München Halt machen, wird der 74-Jährige im Stile einer interaktiven Stand-up-Show Anekdoten aus seiner über 40-jährigen Bandhistorie, Geschichten über seine Jugend in London sowie persönliche Einblicke in seine Krebserkrankung und die Genesung nach einem Schlaganfall mit dem Publikum teilen. Tickets und weitere Termine für die europäische Tournee sind über seine offizielle Website abrufbar.
