DEVIN TOWNSEND spricht über die ursprüngliche Idee für sein orchestrales Metal-Opus „The Moth“ lässt sich bis in seine Kindheit zurückverfolgen.



Devin Townsend erläutert in einem neuen Video die Ursprünge seines lang erwarteten Rock‑Opern‑Projekts The Moth, das am 29. Mai 2026 erscheint. Die 24‑Tracks umfassende Arbeit entstand über mehr als ein Jahrzehnt hinweg und wurzelt laut Townsend in seiner Kindheit. Musicals wie Jesus Christ Superstar, Phantom Of The Opera, West Side Story oder Popeye sowie Filmmusik aus Star Wars und The Dark Crystal prägten sein Verständnis für musikalische Emotionen. Diese frühen Eindrücke hätten ihn bewusst dazu gebracht, selbst solche großformatigen Werke schaffen zu wollen. Erst in den letzten zehn Jahren habe er jedoch die musikalische „Vokabel“ erlernt, um seine Vision praktisch umzusetzen — durch intensive Arbeit mit Orchestern, Chören und einem wachsenden Team spezialisierter Musiker und Techniker. Der erste veröffentlichte Track Enter The City markiert einen frühen Punkt der Handlung. The Moth erzählt lose die Geschichte einer Person, die erkennt, dass alte Verhaltensmuster nicht mehr funktionieren, und sich einem inneren Konflikt stellt.

 

Das zentrale Thema ist Selbstakzeptanz, symbolisiert durch die Metapher der Motte, die sich durch Transformation und das Streben nach Licht selbst verbrennt und dadurch ihr wahres Wesen freilegt. The Moth erscheint in drei Teilen: dem Hauptalbum, The Moth – The Afterlife (eine orchestrale Fassung) und The Moth – The War (die Live‑Premiere von 2025 in den Niederlanden). Die Deluxe‑Edition umfasst 3 CDs und eine Blu‑ray mit Atmos‑ und Hi‑Res‑Mixes sowie dem kompletten Konzertfilm. Mitwirkende sind u. a. das Noord Nederlands Orkest, Orchestratoren Joseph Stevenson und Niels Bye Nielsen, Darby Todd, Mike Keneally, James Leach, Steve Vai, Anneke van Giersbergen, Lynn Wu, Künstler wie Travis Smith und Eliran Kantor sowie ein umfangreiches technisches Team.



21.03.2026 By Editorial Team © Metal-Division Magazine

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